Heute gehört die früher verwendete Chrom VI-Technologie der Vergangenheit an, da Cr-VI eine der gefährlichsten Komponenten ist, die auf der Liste der verbotenen Direktiven von ROHS, ELV und WEEE stehen. In der Autoindustrie verbietet man seit 2007 die Verwendung korrosionsschützender Bezüge.
Bei der dekorativen Galvanisierung erfolgt die Lösung des Chrommantels herkömmlich durch Elektrolyten, die Cr-VI enthalten. Obwohl durch entsprechende Spülung das Cr-VI von der Oberfläche entfernbar ist, bestehen immer mehr Firmen auf ein Verfahren ohne Cr-VI.
Hauptaspekt ist die Arbeitssicherheit. Deshalb wurde das Verfahren Triochrom eingeführt. Es stellt eine sichere und umweltfreundliche Alternative zur Chrom VI-Technologie auf dem Gebiet der dekorativen Galvanisierung dar. Wie bereits der Name sagt, enthält das Elektrolyt reines Cr-III. Mit Trichrom können die Ansprüche auf dem Sektor der Autoindustrie, der Verbraucherelektronik und auf dem sanitären Sektor maximal gedeckt werden.
Zahlreiche multinationale Firmen genehmigen in ihren Verfahren ausschließlich diese Technologie.
Gemäß der in der EU geltenden Qualitätsrichtlinien darf in einigen Zweigen, z.B. in der Fahrzeugindustrie nur noch dieses Verfahren angewendet werden.
Trichrom bietet im Vergleich zur früheren Technologie zahlreiche Vorteile: |